
Das japanische Verteidigungsministerium prüft die Möglichkeit, seine U-Boot-Flotte mit nuklear betriebenen Einheiten zu verstärken, die autonomer sind und eine größere Reichweite als die derzeitigen diesel-elektrischen U-Boote haben, im Rahmen eines Fünfjahresentwicklungsplans, der für 2027 vorgesehen ist.
Diese Maßnahme ist Teil der Empfehlungen einer Expertengruppe, die darauf abzielt, die Selbstverteidigungskräfte im Falle eines möglichen Konflikts mit China wettbewerbsfähiger zu machen.
Die neuen Atom-U-Boote könnten neben fortschrittlichem Antrieb mit vertikalen Startsystemen ausgestattet werden, die den Abschuss von Marschflugkörpern und möglicherweise ballistischen Raketen ermöglichen. Diese U-Boote wären in der Lage, bis zu sechs Monate unter Wasser zu bleiben und abgelegene Gebiete, wie das Südchinesische Meer, zu patrouillieren, wodurch die Reichweite japanischer Marinenoperationen, die derzeit durch konventionelle U-Boote begrenzt ist, erheblich erweitert wird.
Die Expertengruppe warnt jedoch vor den hohen Kosten des Programms, die bis zu zehnmal höher sein könnten als die der diesel-elektrischen U-Boote. Um das Projekt realisierbar zu machen, schlagen sie Finanzierungsmodelle vor, die private Investitionen mit staatlicher Kontrolle kombinieren, inspiriert von internationalen Erfahrungen, wie dem staatlichen Verteidigungsfonds Frankreichs.
Die Initiative begleitet auch die Kooperationsbemühungen mit den USA bei der Entwicklung neuer Zerstörer, die mit dem Aegis-Kampfsystem ausgestattet sind.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @JMSDF_PAO | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
